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Thaibasilikum

Thaibasilikum

Ocimum basilicum

Intensives Anisaroma, unverzichtbare Kräuterpflanze der asiatischen Küche.

  • Reich an Eugenol mit entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften
  • Quelle von Vitamin K, Beta-Carotin und antioxidativen Flavonoiden
  • Ätherische Öle unterstützen die Verdauung und lindern Blähungen
0,49 €
PESM: 9,00 €
1 plant

Origine des graines : Pays-Bas
Certification bio NL-BIO-01.528-0006532.2025.002
GTIN : 3770042795086

Pflanzenprofil

Plant seedling
Belichtung : Vollsonnig
Wasser : Mittel
Höhe : 50 cm
Abstand : 30 cm

Kulturkalender

JFMA MJJA SOND
Aussaat
Pflanzung
Ernte
Schwierigkeitsgrad

Schwierigkeitsgrad

Anfänger

Ertrag

Ertrag

0.3 kg pro Pflanze

Lebenszyklus

Lebenszyklus

Einjährig

Location

Anbaustandort

Balkon

Beschreibung

Thaibasilikum (Ocimum basilicum var. thyrsiflora) zeichnet sich durch seine charakteristischen violetten Stiele und Blütenähren sowie ein kraftvolles Anis- und Lakritzeinaroma aus, das deutlich intensiver ist als das europäische Basilikum. In Südostasien heimisch, ist es in der Thai- und vietnamesischen Küche unverzichtbar, wo es Currys, Pho und Wok-Gerichte parfümiert. Seine Kultivierung erfordert konstante Wärme (mindestens 18 °C) und volle Sonne; in Deutschland und Frankreich ist ein beheizter Innenstart ab Januar–Februar für eine Produktion von Juni bis Oktober empfehlenswert. Sein wesentliches Sorteninteresse liegt in der Intensität und Beständigkeit des Blattaromas, das deutlich überlegen gegenüber dem klassischen Basilikum ist, auch nach leichtem Garen. Eine gut gepflegte und regelmäßig ausgegeizte Pflanze produziert 150 bis 300 g frische Blätter pro Saison.

Anbautipps

Aussaat und Keimung von Thaibasilikum

Thaibasilikum (Ocimum basilicum var. thyrsiflora) wird ab Ende März drinnen in einem leichten, gut drainierenden Substrat bei einer konstanten Temperatur von 22 bis 25 °C ausgesät. Die Keimung hängt direkt von der Wärme ab: Die Substrattemperatur muss zwischen 22 und 25 °C konstant gehalten werden. Eine Heizmatte wird dringend empfohlen. 2 Samen pro Zelle auf 5 mm Tiefe säen und mit Klarsichtfolie oder einem transparenten Deckel abdecken. Bei Mangel an natürlichem Licht im Januar/Februar eine Pflanzenlampe verwenden, um die Qualität der Jungpflanzen deutlich zu verbessern.

Entwicklung der Jungpflanzen bis zum Auspflanzen

Ab der Keimung die Pflanzen maximaler Lichtzufuhr aussetzen und dabei die Wärme über 20 °C halten. Im Stadium von 4 bis 6 echten Blättern in 10–12-cm-Töpfe mit angereicherter Erde pikieren. Eine leichte Startdüngung mit verdünntem flüssigem Kompost fördert das Wurzelsystem. Ab Mai schrittweise ans Freie gewöhnen, bevor die endgültige Pflanzung nach dem letzten Frost erfolgt. Dieses Basilikum ist noch kälteempfindlicher als europäische Sorten: Eine Nacht unter 10 °C genügt, um das Wachstum dauerhaft zu hemmen.

  • Temperatur: 22–25 °C, Heizmatte unbedingt erforderlich
  • Feuchtigkeit: Leicht feuchtes Substrat unter Folie
  • Licht: Pflanzenlampe Januar–Februar empfohlen
  • Pikieren: 4–6 echte Blätter, Mai, in 10–12-cm-Töpfe

Wichtige Punkte

  • Temperatur: 22–25 °C, Heizmatte unbedingt nötig
  • Feuchtigkeit: Leicht feucht unter Folie
  • Licht: Pflanzenlampe Jan.–Feb. empfohlen
  • Pikieren: 4–6 echte Blätter, Mai

Pflanzbedingungen für Thaibasilikum

Thaibasilikum wird erst nach dem letzten Frost ab dem 15. Mai ins Freie gepflanzt. Es gedeiht am besten an den wärmsten und sonnigsten Standorten, an einer nach Süden ausgerichteten Mauer oder in einer windgeschützten Gartenecke. Im Freiland den Boden auf 20 cm Tiefe auflockern und gut verrotteten Kompost zu 3–4 Litern pro m² einarbeiten. In Töpfen oder Blumenkästen eine Mischung aus Universalerde und Perlite (70/30) verwenden. Pflanzen vor dem endgültigen Auspflanzen eine Woche lang schrittweise an äußere Bedingungen gewöhnen.

Einpflanzen und erste Pflege

Jede Pflanze auf der gleichen Tiefe wie im Topf einpflanzen, mit dem Wurzelhals auf Bodenniveau. Sofort nach dem Pflanzen gründlich am Fuß wässern. Einen Abstand von 25 bis 30 cm einhalten. Den Boden mit feinem Stroh oder Holzchips mulchen, um Wärme und Feuchtigkeit zu bewahren. Bei kühlem Wetter in den ersten Wochen nachts ein Vlies auflegen.

  • Tiefe: Gleiche Tiefe wie Topf, Wurzelhals auf Bodenniveau
  • Abstand: 25–30 cm zwischen Pflanzen, 30 cm zwischen Reihen
  • Bewässerung: Reichlich beim Pflanzen, dann regelmäßig und mäßig
  • Mulchen: 5 cm feines Stroh oder Chips zur Wärmeerhaltung

Wichtige Punkte

  • Tiefe: Gleiche Tiefe wie Topf
  • Abstand: 25–30 cm zwischen Pflanzen
  • Bewässerung: Reichlich, dann mäßig
  • Mulchen: 5 cm zur Wärme- und Feuchtigkeitsspeicherung

Laufende Pflege und kontinuierliche Ernte von Thaibasilikum

Die Pflege von Thaibasilikum beruht im Wesentlichen auf dem regelmäßigen Auskneifen der Blütenknospen sobald sie erscheinen. Dieser wöchentlich durchzuführende Eingriff erhält die Pflanze im aktiven vegetativen Zustand und konzentriert die ätherischen Öle in den Blättern. Regelmäßig, aber ohne Überschuss wässern. Monatliche organische Düngung mit Brennnesseljauche oder flüssigem Kompost reicht aus, um kräftiges Wachstum zu erhalten. Den Boden zwischen den Pflanzen leicht hacken, um die Struktur zu erhalten und Unkraut zu bekämpfen.

Krankheits- und Schädlingsprävention

Die Hauptbedrohung für Thaibasilikum ist Umfallkrankheit durch übermäßige Feuchtigkeit, besonders bei kühlen Bedingungen. Für gute Luftzirkulation sorgen und abendliches Gießen vermeiden. Schwarze und grüne Blattläuse können junge Triebe befallen; frühzeitig mit einem starken Wasserstrahl oder verdünnter Schmierseife behandeln. Echter Mehltau kann bei feuchtem Wetter auftreten: befallene Blätter entfernen und die Belüftung verbessern.

  • Bodenart: Leicht, gut drainiert, humusreich, pH 6,0–7,5
  • Pflege: Wöchentliches Ausgeizen im Sommer, monatliches leichtes Hacken
  • Bewässerung: Mäßig am Fuß, niemals abends
  • Vorbeugung: Gute Belüftung, jährliche Fruchtfolge, Blattläuse überwachen

Wichtige Punkte

  • Bodenart: Leicht, drainiert, humusreich, pH 6,0–7,5
  • Pflege: Wöchentliches Blütenausgeizen im Sommer
  • Bewässerung: Mäßig am Fuß, niemals abends
  • Vorbeugung: Gute Belüftung, jährliche Fruchtfolge

Ernte und Aufbewahrung von Thaibasilikum

Mit der Ernte von Thaibasilikum beginnen, wenn die Pflanze mindestens 6 bis 8 gut entwickelte Blattpaare aufweist, etwa 6 Wochen nach der Auspflanzung. Morgens ernten, bevor die Sonnenwärme die ätherischen Öle verflüchtigt hat. Stiele mit sauberen Scheren oberhalb eines Blattpaares schneiden, niemals mehr als ein Drittel der Pflanze entfernen. Die charakteristischen violetten Blütenähren des Thaibasilikums sind ebenfalls essbar und sehr aromatisch; vor der vollen Blüte ernten, um die Aromen zu konzentrieren.

Aufbewahrungsmethoden

Thaibasilikum trocknet besser als europäisches Basilikum bei niedriger Temperatur (max. 35–40 °C): Die Blätter behalten ihre grüne Farbe und einen guten Teil ihrer ätherischen Öle. Einfrieren ganzer, leicht eingeölter Blätter liefert hervorragende Ergebnisse für warme Gerichte. Die Herstellung eines Thaibasilikumöls — Blätter mit nativem Olivenöl vermahlen — ergibt ein wertvolles Würzmittel, das 2 bis 3 Monate im Kühlschrank hält.

  • Zeitraum: Juni bis Oktober, ab 6–8 entwickelten Blattpaaren
  • Stadium: Vor der Vollblüte, gut verzweigte Stiele
  • Methode: Saubere Schere oberhalb eines Blattpaares, max. 1/3
  • Lagerung: Sanftes Trocknen, in Öl einfrieren, aromatisiertes Öl

Wichtige Punkte

  • Zeitraum: Juni–Oktober, ab 6–8 Blattpaaren
  • Stadium: Vor der Vollblüte
  • Methode: Schere oberhalb eines Blattpaares, max. 1/3
  • Lagerung: Sanftes Trocknen oder in Öl einfrieren

Aromen und kulinarische Verwendung von Thaibasilikum

Thaibasilikum zeichnet sich durch sein intensives Anis- und Lakritzeinaroma aus, mit pfeffrigen und mentholartigen Noten, die es in der südostasiatischen Küche unverzichtbar machen. Seine glänzend dunkelgrünen Blätter mit oft violetten Stielen bringen eine starke visuelle Präsenz in Zubereitungen. Es wird frisch verwendet, ganz am Ende der Garzeit hinzugefügt, in Thai-Currys, vietnamesischen Pho-Suppen und Wok-Gerichten. Im Gegensatz zum europäischen Basilikum verträgt es leichtes Kochen besser, ohne sein Aroma vollständig zu verlieren.

Ernährung und Aromaerhaltung

Thaibasilikum ist eine ausgezeichnete Quelle für Eugenol und Estragol, zwei Aromaverbindungen mit dokumentierten entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften. Es liefert auch Vitamine A und K, Beta-Carotin und antioxidative Flavonoide. Um seine Aromen zu bewahren, frisch als Last-Minute-Garnitur verwenden oder in kalte Zubereitungen einarbeiten. In Eiswürfelöl einfrieren ist die beste Methode, um seine gustatorischen Eigenschaften den ganzen Winter über zu erhalten.

  • Geschmacksprofil: Starkes Anis, Lakritze, leicht pfeffrig und mentholig
  • Klassische Zubereitung: Thai-Currys, Pho, Wok-Gerichte, Frühlingsrollen
  • Beste Kombinationen: Zitronengras, Ingwer, Chili, Fischsauce, Limette
  • Lagerung: In Öl einfrieren oder sanftes Trocknen

Wichtige Punkte

  • Geschmacksprofil: Starkes Anis, Lakritze, Pfeffer, Menthol
  • Klassische Zubereitung: Currys, Pho, Wok-Gerichte, Frühlingsrollen
  • Beste Kombinationen: Zitronengras, Ingwer, Chili, Limette
  • Lagerung: In Öl einfrieren oder sanft trocknen